Allgemeine Geschäftsbedingungen für Verbraucher (B2C)

Diese AGB gelten gegenüber Verbrauchern. Geschäftskunden finden ihre Bedingungen unter AGB für Unternehmer.

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen IT-Service Castner, Inhaber Kevin Castner, Breitscheidstr. 74, 01237 Dresden (nachfolgend „Anbieter") und Verbrauchern (nachfolgend „Kunde"). Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).

(2) Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung dieser AGB.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Leistungen stellt kein verbindliches Angebot dar. Der Kunde gibt mit seiner Anfrage bzw. Bestellung ein Angebot ab.

(2) Der Vertrag kommt mit der Auftragsbestätigung des Anbieters in Text-/Schriftform oder mit Beginn der Leistungsausführung zustande.

§ 3 Preise und Zahlung

(1) Alle Preise sind Bruttopreise und enthalten die jeweils gesetzliche Umsatzsteuer. Etwaige Versand- oder Lieferkosten werden gesondert ausgewiesen.

(2) Die Vergütung ist, soweit nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug fällig.

(3) Bei Zahlungsverzug fallen Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz an. Die gesetzlichen Rechte des Kunden bleiben unberührt.

§ 4 Lieferung und Gefahrübergang

(1) Bei der Versendung von Waren geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung erst mit der Übergabe der Ware an den Kunden über.

(2) Beauftragt der Kunde selbst ein vom Anbieter nicht benanntes Transportunternehmen, geht die Gefahr bereits mit Übergabe an dieses über.

§ 5 Eigentumsvorbehalt

Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung des jeweiligen Kaufpreises Eigentum des Anbieters.

§ 6 Mängelhaftung (Gewährleistung)

(1) Es gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht. Ansprüche wegen Mängeln neuer Sachen verjähren in zwei Jahren ab Ablieferung der Ware.

(2) Bei der Lieferung gebrauchter Sachen kann die Verjährungsfrist auf ein Jahr verkürzt sein; dies gilt nur, wenn es vor Abgabe der Vertragserklärung des Kunden eigens vereinbart und der Kunde über die Fristverkürzung ausdrücklich und gesondert in Kenntnis gesetzt wurde (§ 476 Abs. 2 BGB).

(3) Im Falle eines Mangels hat der Kunde das Wahlrecht, ob die Nacherfüllung durch Nachbesserung oder durch Ersatzlieferung erfolgen soll.

(4) Zeigt sich innerhalb eines Jahres ab Ablieferung ein Mangel, wird vermutet, dass die Sache bereits bei Ablieferung mangelhaft war (§ 477 BGB).

§ 7 Digitale Produkte und Aktualisierungen

(1) Stellt der Anbieter dem Kunden digitale Inhalte oder digitale Dienstleistungen (z. B. Software) bereit, gelten ergänzend die §§ 327 ff. BGB.

(2) Der Anbieter stellt dem Kunden während des maßgeblichen Zeitraums diejenigen Aktualisierungen bereit, die erforderlich sind, um die Vertragsmäßigkeit des digitalen Produkts zu erhalten, einschließlich Sicherheitsupdates, und informiert den Kunden hierüber (§ 327f BGB). Diese Pflicht kann nur unter den gesetzlichen Voraussetzungen abbedungen werden.

(3) Bei dauerhafter Bereitstellung gilt die gesetzliche Mängelhaftung für die gesamte Dauer der Bereitstellung.

(4) Beendet der Vertrag, kann der Kunde die von ihm bei der Nutzung erstellten oder bereitgestellten Inhalte nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben (§ 327p BGB) zurückverlangen.

§ 8 Domain-Registrierung und -Reselling

(1) Der Anbieter vermittelt bzw. verkauft Domains als Reseller über den Dienstleister hosting.de weiter. Die technische Registrierung und Verwaltung erfolgt über hosting.de sowie die jeweils zuständige Vergabestelle (Registry, z. B. DENIC eG für „.de"-Domains). Ergänzend gelten deren jeweils aktuelle Bedingungen und Vergaberichtlinien, auf die der Anbieter keinen Einfluss hat.

(2) Ein Anspruch auf Registrierung oder dauerhaften Bestand einer bestimmten Domain besteht nicht; der Anbieter übernimmt keine Gewähr für die Verfügbarkeit oder Rechtsfreiheit einer Wunschdomain. Der Kunde stellt sicher, dass die gewünschte Domain keine Rechte Dritter verletzt.

(3) Domainverträge sind Dauerschuldverhältnisse mit der jeweiligen Registry-Laufzeit (regelmäßig 12 Monate). Bei Vertragsende wirkt der Anbieter an einem Anbieterwechsel (Transfer/KK-Antrag) mit, sobald offene Forderungen ausgeglichen sind. An die Registry bzw. hosting.de weiterzuleitende Entgelte trägt der Kunde.

(4) Die Registrierung einer Domain ist eine sofort und vollständig zu erbringende Leistung; hierzu siehe das vorzeitige Erlöschen des Widerrufsrechts in § 12.

§ 9 Vermietung virtueller Server (vServer)

(1) Gegenstand ist die Bereitstellung virtueller Server auf eigener Infrastruktur des Anbieters; es gilt Mietrecht (§§ 535 ff. BGB).

(2) Beschaffenheit der Leistung: Die vServer werden an dezentralen, nicht rechenzentrumszertifizierten Standorten betrieben. Eine bestimmte Verfügbarkeit oder Mindest-Uptime ist – sofern kein gesondertes Service Level Agreement vereinbart wurde – nicht Bestandteil der geschuldeten Leistung. Gelegentliche Unterbrechungen, Wartungsfenster sowie Ausfälle durch Strom-, Netz- oder Hardwareprobleme entsprechen der vereinbarten Beschaffenheit und stellen keinen Mangel dar. Wer eine zugesicherte Verfügbarkeit benötigt, vereinbart bitte ausdrücklich ein SLA.

(3) Die gesetzlichen Rechte des Kunden bei Mängeln, die der Anbieter zu vertreten hat, sowie die Haftungsregelung in § 11 bleiben unberührt.

(4) Für die Sicherung seiner Daten ist der Kunde selbst verantwortlich, sofern keine Backup-Leistung gesondert beauftragt wurde. Der Kunde ist für die auf dem Server betriebenen Inhalte verantwortlich. Bei rechtswidriger Nutzung oder Zahlungsverzug kann der Anbieter den Server sperren oder aus wichtigem Grund kündigen.

§ 10 Laufzeit und Kündigung von Dauerverträgen; Kündigungsschaltfläche

(1) Dauerschuldverhältnisse (z. B. vServer-Miete, laufende Betreuung) haben die im Einzelvertrag vereinbarte Laufzeit. Ist nichts vereinbart, können sie mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende gekündigt werden.

(2) Verträge über die regelmäßige Lieferung von Waren oder die wiederkehrende Erbringung von Dienstleistungen verlängern sich nach Ablauf einer vereinbarten Erstlaufzeit nur auf unbestimmte Zeit und sind dann jederzeit mit einer Frist von höchstens einem Monat kündbar (§ 309 Nr. 9 BGB).

(3) Wurde der Vertrag im elektronischen Geschäftsverkehr geschlossen, kann der Kunde ihn über die auf der Website bereitgestellte Kündigungsschaltfläche („Verträge hier kündigen", § 312k BGB) kündigen.

(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt.

§ 11 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.

(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf; in diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen.

(4) Der Kunde sollte vor Eingriffen an seiner Hard- oder Software sowie beim Betrieb eines vServers eine eigene Datensicherung erstellen. Im Rahmen der vorstehenden Regelungen ist die Haftung für Datenverlust auf den Aufwand begrenzt, der auch bei ordnungsgemäßer Datensicherung zur Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre.

§ 12 Widerrufsrecht für Verbraucher

Verbrauchern steht bei Fernabsatz- und außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen das nachfolgende Widerrufsrecht zu.

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht. Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses (bei Dienstleistungen) bzw. ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat (bei Warenlieferung).

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns

IT-Service Castner, Inhaber: Kevin Castner, Breitscheidstr. 74, 01237 Dresden, E-Mail: info@castner-it.de, Telefon: +49 1578 0764444

mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das untenstehende Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs. Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Bei Warenlieferung können wir die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist.

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

Erlöschen und Ausschluss des Widerrufsrechts

Das Widerrufsrecht besteht nicht bzw. erlischt vorzeitig insbesondere bei folgenden Verträgen:

Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

An IT-Service Castner, Inhaber: Kevin Castner, Breitscheidstr. 74, 01237 Dresden, E-Mail: info@castner-it.de:

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*) / die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*):

_______________________________________________

— Bestellt am (*) / erhalten am (*): __________________

— Name des/der Verbraucher(s): __________________

— Anschrift des/der Verbraucher(s): __________________

— Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): __________________

— Datum: __________________

(*) Unzutreffendes streichen.

§ 13 Außergerichtliche Streitbeilegung

Der Anbieter ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder bereit noch verpflichtet.

§ 14 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Zwingende verbraucherschützende Vorschriften des Staates, in dem der Kunde seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.

(2) Eine Vereinbarung über den Gerichtsstand wird gegenüber Verbrauchern nicht getroffen; es gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

(3) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt; an die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.


Stand: Mai 2026 · Frühere Fassungen und Versionsübersicht: AGB-Historie.